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osmanli

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Feilschen und Tee trinke
« : 16 Ocak 2010, 23:31:52 »

Feilschen und Tee trinken



3300 Geschäfte, 20.000 Händler und täglich eine halbe Million Kunden: Der Große Basar in Istanbul macht seinem Namen alle Ehre. MERIAN hat sich in das wilde Getümmel aus Kitsch, Kultur und Kommerz gestürzt.

Wer einen Hauch des Glanzes und der Mystik vergangener Zeiten erleben will, muss sich erst gegen eine Armada von Souvenir-, Taschen- und Jeanshändlern behaupten. Muss die gleißend leuchtenden Auslagen der Läden ignorieren, in denen unzählige Armreifen, Ketten und Ringe verramscht werden. Muss vorbei an Geschäften mit Stapeln von Teppichen oder Messingkrügen, muss die Händler passieren, die in ihren Läden Halbedelsteine in blau, grün, lila an dünnen Fäden von den Wänden hängen lassen.

Wer immer tiefer in das Innere des Großen Basars dringt, erreicht die verborgenen Winkel und gelangt zu den Menschen, die noch den Zauber ausstrahlen, den man sich von einem orientalischen Basar erhofft, fern vom touristischen Ramsch und zudringlicher Anmache. So findet man in manch einem Hinterhof, auf provisorischen Dachterrassen Händler, die in ihr Backgammon-Spiel vertieft sind oder bei einem Glas Tee zusammensitzen und plaudern. Zeigt man dann auch noch ehrliches Interesse an einem ihrer Stücke, wird einem all die Aufmerksamkeit und Gastfreundlichkeit des Orients zuteil.

Istanbul: Schatzsuche im Basar

    * ... eine wahre "Stadt in der Stadt" in der 12,5-Millionen-Metropole Istanbul. Mehr als 60 Straßen umfasst der Große Basar. Ob wie hier tief im Innern der Markthalle oder ...
    * ... lässt sich zu einer obligatoriaschen Tasse Cay einladen. Schwarzer Tee ist das Lieblingsgetränk der Istanbuler. Die Gläser mit der grifffreundlichen Taille werden zu jeder Gelegenheit serviert. Ebenfalls beliebt:
    * Diese Safran-, Rosentee- und Apfelpyramiden sind nur einige von vielen köstlichen Düften, die den Ägyptischen Basar durchströmen.

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Einer dieser Händler der alten Schule ist Murat Bilir. In seinem winzigen Laden im Eski Bedesten, der ersten Markthalle des Großen Basars, sitzt er hinter seinem Verkaufstisch und wartet geduldig auf Kundschaft. Um ihn herum stapeln sich kunstvoll verzierte Kupferteller, Samoware, Hamamschalen. "Ich verkaufe stumme Zeugen der Vergangenheit", sagt der elegant gekleidete Mann über seine Stücke. Seit 47 Jahren arbeitet er schon im Basar. Es bedrückt den 62-Jährigen, dass im Eski Bedesten immer mehr Läden aufmachen, die billigen Schmuck und Nippes verkaufen. Ursprünglich wurden hier nur die feinsten Stoffe und wertvollsten Gegenstände wie Seide, Waffen und Edelsteine gehandelt.

Der Große Basar, Kapali Çarsi (auch "Gedeckter Basar" genannt), ist in seinem Kern immer noch so, wie er vor mehr als einem halben Jahrtausend errichtet wurde: ein Labyrinth malerischer Ladengassen. Man hasst ihn oder liebt ihn, findet ihn hinreißend schön oder abstoßend hässlich. "Kein Verliebter kann diesen Basar durchschreiten, ohne es wie ein Unglück zu empfinden, nicht Millionär zu sein", schrieb der Italiener Edmondo de Amicis im 19. Jahrhundert. Wie er haben viele Reisende dem Basar Istanbuls über die Jahrhunderte als dunkle, verborgene Stadt voller Wunder, Schätze und Erinnerungen gehuldigt.

Mehmet II. ließ den Eski Bedesten nach der Eroberung Konstantinopels nahe dem alten Palast errichten. Dank der eisernen Tore und dicken Mauern vertrauten sogar reisende Kaufleute hier den Händlern ihr Geld
GEFUNDEN IN ...

Istanbul, Januar 2010
zur Aufbewahrung an: Damals und bis in unsere jüngste Vergangenheit war er nicht nur Handelszentrum, sondern ein komplexes Sozial- und Raumgefüge im Schatten der Moschee.

Bald darauf ordnete der Herrscher den Bau einer zweiten Markthalle an, nach und nach wuchsen um die beiden Gebäude herum Holzbuden und Läden. Über die Jahrhunderte wurde der Konsumtempel immer wieder von Feuern und Erdbeben beschädigt. Erst Ende des 19. Jahrhunderts erlangte der Große Basar seine heutige Architektur: Mit mehr als 3300 Geschäften, mehr als 60 Straßen, Lagerhäusern, einer Post, Banken, mit Moscheen, Brunnen und Restaurants ist der Komplex eine Stadt in der Stadt. Hier arbeiten mehr als 20.000 Menschen, hier schlägt das Herz des türkischen Goldmarktes und der Devisenbörse, der "Börse mit Füßen": Die heißt noch immer so, weil die rund 40 Devisenhändler auf offener Straße ausländische Währungen handeln, so wie sie es einst illegal und heimlich taten.

Durch die mehr als zwanzig Tore des alten Gemäuers strömen jeden Tag bis zu eine halbe Million Touristen und Einheimische. Der Basar wächst immer weiter. Ständig werden neue illegale Hütten und Verschläge auf den Dächern und in den Hinterhöfen dazugestückelt. Die Läden werden nach Lust und Laune umgebaut, die Wände ausgehöhlt, um noch ein paar Zentimeter zusätzliche Verkaufsfläche zu gewinnen. Auch die Istanbuler Stadtverwaltung hat ihren Teil dazu beigetragen, dass der Basar immer baufälliger geworden ist: In den 1980er Jahren ordneten die Behörden an, den Bleibelag auf den Dächern durch Ziegel zu ersetzen. Seitdem leckt es hier und da, Wasser rinnt an den Wänden herunter, die elektrischen Leitungen sind überfordert.

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Ynt: Feilschen und Tee trinke
« Yanýtla #1 : 16 Ocak 2010, 23:56:43 »
danke
llahi seven bir Kalp  bu yolda yorulmayida sever