Gönderen Konu: in unserer Hutbe sprechen wir diese Woche über Menschen, die sich auf dem Wege A  (Okunma sayısı 2272 defa)

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Hochverehrte Muslime,

 

in unserer Hutbe sprechen wir diese Woche über Menschen, die sich auf dem Wege Allâhs anstrengen, also Hizmet machen.

Allah-ü Zül-Celal hat den Menschen als das ehrenvollste unter den Geschöpfen erschaffen, ihm die Vernunft als Nîmet und Gabe mitgegeben und ihm über Seine Gesandten den richtigen Weg gezeigt. Alle Gesandten sind von Allâh geschickt worden, damit sie den Menschen das Rechte und Richtige beibringen und sie somit zu Glück und Frieden im Diesseits und im Jenseits führen. Für diese Sache Allâhs haben sie viel Qual und Leid auf sich genommen und sich trotzdem nicht gescheut ihre Aufgaben zu erfüllen.

Peygamber Efendimiz (s.a.v.), der Gesandte Allâhs mußte Zeit seines Lebens so viel Leid und Qual durchleben und so viele Entbehrungen über sich ergehen lassen, wie kein anderer auf dieser Welt. Die Sahabe-i Kiram Hazerâtı, also die ehrenvollen Gefährten und Freunde Rasûlullâhs haben sowohl zu seinen Lebzeiten als auch zu den Zeiten der Hulefâ-i Râşidîn, den rechtgeleiteten Kalifen sehr große Hizmet auf dem Wege Allâhs vollbracht. Auch später haben große Persönlichkeiten unter den Muslimen sich bis zum äußersten angestrengt den Menschen die Ehre ein Muslim sein zu dürfen nahe zu bringen. Kein Weg war ihnen zu weit und kein Problem zu groß. Ihnen ist es zu verdanken, dass heute abermillionen von Menschen auf der Welt sagen können “Elhamdülillâh, ich bin ein Muslim.”

All diese Hizmet und Anstrengungen haben einen sehr hohen Stellenwert bei Allâh und Seinem Gesandten. Cenab-ı Hak empfiehlt in etlichen Âyet-i Kerimes die Anstrengung un den Dienst auf dem Wege Allâhs. Auch sollen wir uns durch Rückschläge nicht schnell entmutigen lassen. Als Gegenleistung dafür verspricht Allâh viele Nîmet sowohl im Diesseits als auch im Jenseits. In einem von Ebû Hureyre (r.a.) Hazretleri überlieferten Hadis-i Şerif heißt es: “Für einen Menschen der sich auf dem Wege Allâhs anstrengt, bürgt Allah-ü Teala mit diesen Worten “Seine Beweggründe sind nur die Hizmet auf Meinem 

Weg, der Glaube an Mich und die Bestätigung für meine Gesandten.”[1]

Liebe Gemeinde,

 

Cenab-ı Hak spricht in der Sûre-i Bakara in Âyet 154 dies: “Und sagt nicht über diejenigen, die auf dem Wege Allahs getötet wurden, “Tote”. Denn sie leben, ihr aber nehmt es nicht wahr.”. In der Interpretation und Erläuterung dieser Âyet-i Celile heißt es: “Spricht ja nicht über diejenigen, die auf dem Wege Allâhs zu Şehîds wurden, sie seien tot. Sie sind nicht wirklich gestorben.

 Ganz im Gegenteil, sie sind quicklebendig. Aber ihr könnt sie nicht hören und ihr Leben nicht erfühlen, denn solch ein Leben kann mit den Mitteln dieser Welt nicht erfahren werden.“ In einem Hadis-i Şerif heißt es: “Der Mü’min, der gläubige Muslim ist in beiden Welten lebendig.”[2]

 In einem anderen Hadis-i Şerif spricht Peygamber Efendimiz (s.a.v.): “Die gläubigen Muslime sterben nicht; vielmehr wechseln sie von der vergänglichen in die ewige Welt.”[3] Und der große Gelehrte Ebu’l Fâruk Silistrevî Hz.leri spricht hierzu: “O meine Schüler, der Tod der Arifîn besteht nur aus ihrem Verschwinden aus den Augen der Gâfil, der geistig trägen Menschen.”

So gesehen sind all jene Freunde Allâhs und ihre Nachfolger, die sich auf dem Wege Allâhs verausgabt haben, viel Hizmet gemacht haben und somit hunderttausenden von Menschen den Weg von Irşâd und Hidâyet geebnet haben, nicht als Tote zu bezeichnen. Ihr Tot besteht ohne Zweifel darin aus unseren Augen zu verschwinden. Sie sind stets in der Form der hayat-ı maneviyye, also in der geistigen Form lebendig.

Für bewußte Muslime gibt es hernach eine essentielle Aufgabe: Auf dem Wege Allahs uns immerzu auf der Fährte unseres Gesandten und der Freunde Allâhs zu wissen und bis zum letzten Atemzug -dieser letzte Atemzug inklusive- Hizmet  zu machen. Darüber hinaus sollten wir uns immer wieder mit Duâ, also mit Bittgebeten an Allâh wenden, damit Er uns auf der Fährte Seiner Freunde hält und uns für ihre Şefâat und Fürsprache würdig macht.


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[1]Sahih-i Müslim, İmare, 103

[2] Mektuplar Risalesi, Sayfa 109

[3] Mektuplar Risalesi, Sayfa 109