Gönderen Konu: taharet  (Okunma sayýsý 3635 defa)

0 Üye ve 1 Ziyaretçi konuyu incelemekte.

Çevrimdýþý müteallim

  • Moderatör
  • popüler yazar
  • *****
  • Ýleti: 4786
  • gizli mahzenlerde kalan tarihin yeni adresi
    • www.Libv- kamp-lintfort.de
taharet
« : 22 Mayýs 2010, 01:06:07 »

Verehrte Muslime,

Verehrte Muslime,

in unserer heutigen hutbe möchte ich über die taharet sprechen, die Reinigung, wie sie im Islam definiert ist,  und über die Befolgung der Sünnet-i Seniyye, des Erlauchten Vorbilds unseres Propheten  (s.a.v.), beim abdest, der rituellen Waschung.

Allâh der Allmächtige spricht in einer Âyet-i Kerîme sinngemäß: “Wir haben die Menschen und die Dschinn erschaffen, auf dass sie Uns allein anbeten.” Nach den Vorgaben unserer Erhabenen Religion haben wir folglich zu tun, was uns aufgetragen ist, und jede Art von Ibâdet nach bestem Wissen und Vermögen zu verrichten.

Allahü Zülcelâl hat für zahlreiche Ibâdet-Handlungen die Reinheit zur Voraussetzung gemacht und festgeschrieben, dass nur gereinigte und saubere Menschen von Ihm angenommen werden. Trotz dieses Umstands sind manche unserer muslimischen Mitmenschen sich der Bedeutung der Reinheit nicht recht bewusst und zeigen sich an den Bestimmungen im Einzelnen gar nicht interessiert. Ich versuche darum, kurz und fasslich einige wesentliche Punkte zu diesem Thema zu erläutern. Für genauere Auskünfte empfiehlt es sich, die islamische Rechtswissenschaft, die sogenannte fýkýh-Literatur, zu Rate zu ziehen.

Taharet ist die Reinigung von der necaset, das heißt Schmutz und Unreinheit an Körper, Kleidung oder Ort des Gebetes. Der Begriff taharet umfasst gleichermaßen die Entfernung des Schmutzes im engeren Sinne wie die gusül, die rituelle Ganzkörperwaschung, und den abdest, das heißt die übliche rituelle Waschung vor dem Gebet.

Unausweichlich beginnt die taharet mit der Toilette. Vor dem Betreten sollen die Strümpfe ausgezogen und der Hosensaum hochgekrempelt werden. Die Toilette betritt man mit dem linken Fuß zuerst und spricht zuvor die Duâ: “Eûzü billâhi minel hubsi ve-l habâis.”, “Ich nehme Zuflucht bei Allâh vor allem Unreinen, außen und innen.”

Bei festen wie bei flüssigen Ausscheidungen ist mit Sorgfalt darauf zu achten, dass weder Körper noch Kleidung damit in Berührung kommen. Aus diesem Grund betrachten die islamischen Gelehrten es als mekruh oder islamisch unerwünscht, dass ein Mann im Stehen Wasser lässt – es sei denn, er hätte dafür einen gewichtigen Grund. Der Gesandte Allâhs selber, Peygamber Efendimiz (s.a.v.) hat zu diesem Punkt ein klares Wort hinterlassen: “Nehmt euch in Acht vor verspritztem Urin. Er verschuldet die meisten Strafen im Grab.”

Die Reinigung nach dem Verrichten der Notdurft und dem Wasserlassen nennt man in islamischer Begrifflichkeit “istinca”. Wenn ein Mann nach dem Wasserlassen wartet, um sich auch der letzten Unreinheit zu entledigen, nennt man dies “istibra”; in beiden Fällen äußerste Achtsamkeit walten zu lassen, wird “istinka” genannt.

Nach der Verrichtung der Notdurft, die im Türkischen mit “großer abdest” diskret umschrieben wird, sollte man sich zunächst eines Toilettenpapiers bedienen, anschließend auf jeden Fall noch einmal mit Wasser nachreinigen und zuletzt noch einmal mit dem Toilettenpapier gründlich abtrocknen. Nach dem Wasserlassen, dem “kleinen abdest”, sollte man sich ebenfalls mit Wasser reinigen und einen Augenblick abwarten. Je nach körperlicher Anlage mag man hier einen kleinen Schritt tun, sich räuspern oder eine andere ähnliche Bewegung machen, um ganz sicher zu gehen, dass man auch von der letzten Unreinheit befreit ist. Erst danach sollte man den Schambereich wiederum kurz mit Wasser reinigen; anschließend kann man nun mit dem abdest, der rituellen Waschung, beginnen.

In all diesen Situationen verwendet man zur Reinigung die linke Hand. Ehe man die Toilette verlässt, ist sie gründlich zu säubern. Nach dem Verlassen des Ortes sollte die folgende Duâ gesprochen werden: “Elhamdü lillâhillezi ezhebe annil ezâ ve âfânî min zêlik”, “Allâh sei gedankt, der mir Erleichterung beschert und die Beschwerde von mir genommen hat.”

In der Toilette spricht man nicht, man nimmt auch keinen Gruß, kein Selâm entgegen. Es wird auch nicht in die Toilette gespuckt oder die Nase geschneuzt. Ebensowenig richtet man hier den Blick auf den Schambereich, außer man hat einen triftigen Grund. In der Toilette isst und trinkt man nicht, man liest dort auch nicht und spricht keine Bittgebete oder Ähnliches. Nach der Nutzung verlässt man die Örtlichkeit unverzüglich. In die Toilette sollte man weder barfuß noch in Strümpfen treten, und die Sandalen für die Toilette sollten nicht aus dem Raum mit herausgenommen werden.

Nach der beschriebenen Reinigung vollzieht man den abdest, die rituelle Waschung, wie sie dem Vorbild unseres Propheten, der sünnet Rasûlullâhs (s.a.v.), entspricht.

Als erstes spricht man die besmele und fasst im Herzen die niyet, den Vorsatz, zum abdest. Dann verrichtet man den abdest, so wie es in ilmihâl-Büchern beschrieben ist. Während man die Hände wäscht, reibt man mit dem Innern der einen Hand den Rücken der anderen und säubert dabei auch die Zwischenräume zwischen den Fingern mit Sorgfalt. Beim Ausspülen des Mundes sollten die Zähne möglichst mit einem misvâk, im andern Fall mit Daumen und Zeigefinger gereinigt werden. Beim Ausspülen der Nase kann man sich bei Bedarf mit der linken Hand die Nase schneuzen. Beim Benetzen des Kopfes ist es am verdienstvollsten, wenn man dabei die kaplama mesh (mit ihrer vorgeschriebenen Handlungsabfolge) beachtet.  Beim Waschen der Füße sollten die Zwischenräume zwischen den Zehen gründlich gesäubert werden; man wäscht dabei immer mit der linken Hand.

Um keine isrâf, keine Verschwendung zu betreiben, sollte so wenig Wasser wie möglich verbraucht werden. Denn isrâf ist haram, das heißt absolut verboten. Insbesondere bei der Verwendung von Wasser in religiösen Einrichtungen wie Moscheen und Ähnlichem sollte man noch behutsamer sein als im privaten Bereich.
 
Als die eingangs von mir rezitierte ayet  “In jener Moschee sind Diener, denen es lieb ist, sich oftmals zu reinigen” offenbart wurde, befragte Rasûlullâh (s.a.v.) die Gemeinde in der Kuba-Moschee am südlichen Stadtrand von Medina, was für ein Tun es denn sei, für das sogar Allâh sie in einer âyet lobe. Die Antwort war: “Ya Rasûlullah, wir halten besonders auf unsere taharet, unsere Sauberkeit; das muss wohl der Grund sein.” Sauberkeit und Reinheit sind eng verschwistert mit dem Glauben, mit dem Îmân und ein Muslim ist jemand, der innerlich wie äußerlich Reinheit bewahrt.

Welches Glück für den, dessen innere Reinheit im Spiegel seines Körpers widerscheint!
sprechen, die Reinigung, wie sie im Islam definiert ist,  und über die Befolgung der Sünnet-i Seniyye, des Erlauchten Vorbilds unseres Propheten  (s.a.v.), beim abdest, der rituellen Waschung.

Allâh der Allmächtige spricht in einer Âyet-i Kerîme sinngemäß: “Wir haben die Menschen und die Dschinn erschaffen, auf dass sie Uns allein anbeten.” Nach den Vorgaben unserer Erhabenen Religion haben wir folglich zu tun, was uns aufgetragen ist, und jede Art von Ibâdet nach bestem Wissen und Vermögen zu verrichten.

Allahü Zülcelâl hat für zahlreiche Ibâdet-Handlungen die Reinheit zur Voraussetzung gemacht und festgeschrieben, dass nur gereinigte und saubere Menschen von Ihm angenommen werden. Trotz dieses Umstands sind manche unserer muslimischen Mitmenschen sich der Bedeutung der Reinheit nicht recht bewusst und zeigen sich an den Bestimmungen im Einzelnen gar nicht interessiert. Ich versuche darum, kurz und fasslich einige wesentliche Punkte zu diesem Thema zu erläutern. Für genauere Auskünfte empfiehlt es sich, die islamische Rechtswissenschaft, die sogenannte fýkýh-Literatur, zu Rate zu ziehen.

Taharet ist die Reinigung von der necaset, das heißt Schmutz und Unreinheit an Körper, Kleidung oder Ort des Gebetes. Der Begriff taharet umfasst gleichermaßen die Entfernung des Schmutzes im engeren Sinne wie die gusül, die rituelle Ganzkörperwaschung, und den abdest, das heißt die übliche rituelle Waschung vor dem Gebet.

Unausweichlich beginnt die taharet mit der Toilette. Vor dem Betreten sollen die Strümpfe ausgezogen und der Hosensaum hochgekrempelt werden. Die Toilette betritt man mit dem linken Fuß zuerst und spricht zuvor die Duâ: “Eûzü billâhi minel hubsi ve-l habâis.”, “Ich nehme Zuflucht bei Allâh vor allem Unreinen, außen und innen.”

Bei festen wie bei flüssigen Ausscheidungen ist mit Sorgfalt darauf zu achten, dass weder Körper noch Kleidung damit in Berührung kommen. Aus diesem Grund betrachten die islamischen Gelehrten es als mekruh oder islamisch unerwünscht, dass ein Mann im Stehen Wasser lässt – es sei denn, er hätte dafür einen gewichtigen Grund. Der Gesandte Allâhs selber, Peygamber Efendimiz (s.a.v.) hat zu diesem Punkt ein klares Wort hinterlassen: “Nehmt euch in Acht vor verspritztem Urin. Er verschuldet die meisten Strafen im Grab.”

Die Reinigung nach dem Verrichten der Notdurft und dem Wasserlassen nennt man in islamischer Begrifflichkeit “istinca”. Wenn ein Mann nach dem Wasserlassen wartet, um sich auch der letzten Unreinheit zu entledigen, nennt man dies “istibra”; in beiden Fällen äußerste Achtsamkeit walten zu lassen, wird “istinka” genannt.

Nach der Verrichtung der Notdurft, die im Türkischen mit “großer abdest” diskret umschrieben wird, sollte man sich zunächst eines Toilettenpapiers bedienen, anschließend auf jeden Fall noch einmal mit Wasser nachreinigen und zuletzt noch einmal mit dem Toilettenpapier gründlich abtrocknen. Nach dem Wasserlassen, dem “kleinen abdest”, sollte man sich ebenfalls mit Wasser reinigen und einen Augenblick abwarten. Je nach körperlicher Anlage mag man hier einen kleinen Schritt tun, sich räuspern oder eine andere ähnliche Bewegung machen, um ganz sicher zu gehen, dass man auch von der letzten Unreinheit befreit ist. Erst danach sollte man den Schambereich wiederum kurz mit Wasser reinigen; anschließend kann man nun mit dem abdest, der rituellen Waschung, beginnen.

In all diesen Situationen verwendet man zur Reinigung die linke Hand. Ehe man die Toilette verlässt, ist sie gründlich zu säubern. Nach dem Verlassen des Ortes sollte die folgende Duâ gesprochen werden: “Elhamdü lillâhillezi ezhebe annil ezâ ve âfânî min zêlik”, “Allâh sei gedankt, der mir Erleichterung beschert und die Beschwerde von mir genommen hat.”

In der Toilette spricht man nicht, man nimmt auch keinen Gruß, kein Selâm entgegen. Es wird auch nicht in die Toilette gespuckt oder die Nase geschneuzt. Ebensowenig richtet man hier den Blick auf den Schambereich, außer man hat einen triftigen Grund. In der Toilette isst und trinkt man nicht, man liest dort auch nicht und spricht keine Bittgebete oder Ähnliches. Nach der Nutzung verlässt man die Örtlichkeit unverzüglich. In die Toilette sollte man weder barfuß noch in Strümpfen treten, und die Sandalen für die Toilette sollten nicht aus dem Raum mit herausgenommen werden.

Nach der beschriebenen Reinigung vollzieht man den abdest, die rituelle Waschung, wie sie dem Vorbild unseres Propheten, der sünnet Rasûlullâhs (s.a.v.), entspricht.

Als erstes spricht man die besmele und fasst im Herzen die niyet, den Vorsatz, zum abdest. Dann verrichtet man den abdest, so wie es in ilmihâl-Büchern beschrieben ist. Während man die Hände wäscht, reibt man mit dem Innern der einen Hand den Rücken der anderen und säubert dabei auch die Zwischenräume zwischen den Fingern mit Sorgfalt. Beim Ausspülen des Mundes sollten die Zähne möglichst mit einem misvâk, im andern Fall mit Daumen und Zeigefinger gereinigt werden. Beim Ausspülen der Nase kann man sich bei Bedarf mit der linken Hand die Nase schneuzen. Beim Benetzen des Kopfes ist es am verdienstvollsten, wenn man dabei die kaplama mesh (mit ihrer vorgeschriebenen Handlungsabfolge) beachtet.  Beim Waschen der Füße sollten die Zwischenräume zwischen den Zehen gründlich gesäubert werden; man wäscht dabei immer mit der linken Hand.

Um keine isrâf, keine Verschwendung zu betreiben, sollte so wenig Wasser wie möglich verbraucht werden. Denn isrâf ist haram, das heißt absolut verboten. Insbesondere bei der Verwendung von Wasser in religiösen Einrichtungen wie Moscheen und Ähnlichem sollte man noch behutsamer sein als im privaten Bereich.
 
Als die eingangs von mir rezitierte ayet  “In jener Moschee sind Diener, denen es lieb ist, sich oftmals zu reinigen” offenbart wurde, befragte Rasûlullâh (s.a.v.) die Gemeinde in der Kuba-Moschee am südlichen Stadtrand von Medina, was für ein Tun es denn sei, für das sogar Allâh sie in einer âyet lobe. Die Antwort war: “Ya Rasûlullah, wir halten besonders auf unsere taharet, unsere Sauberkeit; das muss wohl der Grund sein.” Sauberkeit und Reinheit sind eng verschwistert mit dem Glauben, mit dem Îmân und ein Muslim ist jemand, der innerlich wie äußerlich Reinheit bewahrt.

Welches Glück für den, dessen innere Reinheit im Spiegel seines Körpers widerscheint!

  Kuslar gibi ucmasini baliklar gibi yüzmesini ögrendik amma kardesce yasamasini ögrenemedik